Aktuelles

Besuch in Madagaskar Sommer 2018

Nach unserem letzten Besuch im Waisenheim und der Schule École de Demain im Jahr 2015 war es an der Zeit, uns wieder mal einen Überblick vor Ort zu verschaffen. Obwohl wir mit der Direktorin regen Mailkontakt pflegen und so viele Informationen erhalten, ist es uns wichtig, dass wir auch den Kontakt zu den Kindern persönlich pflegen und wir uns vor Ort immer wieder ein eigenes Bild machen können.

Wir erlebten zwei intensive, aber sehr wertvolle Wochen vor Ort, in denen wir viele schöne Stunden mit den Kindern verbringen durften und auch praktisch etwas anpacken konnten. So fertigte Marco 4 Doppelstockbetten an und hatte dabei ein paar der Waisenheim-Jungs sowie den Sohn des Dorfschreiners als Lehrling bzw. Helfer dabei. Leider wurde das Holz nicht nach unseren Wünschen geliefert (wen wundert’s? 😉) und wir hatten in der kurzen Zeit unseres Aufenthaltes keine Zeit mehr, auf neues Holz zu warten. So machte Marco das Beste aus viel zu feuchten und krumm zugeschnittenen Brettern. So wurden die Betten grundsätzlich fertig und können von den Leuten vor Ort nach dem Fertigtrocknen noch weiter behandelt werden. Diese Betten werden möglichst bald eingesetzt werden, da neue Kinder ins Waisenheim aufgenommen werden und mehr Schlafplätze nötig sind.

Das Highlight unseres Aufenthaltes war der von uns organisierte 3-tägige Ausflug mit allen Waisenkindern (ausser den ganz jüngsten), dem Leiterehepaar und den Betreuerinnen (insgesamt 23 Personen). Wir fuhren in die ca. 150 km entfernte Stadt Antsirabe (ca. 5h Fahrzeit), was für die Kinder etwas völlig Neues war. Die Kinder waren noch nie «in den Ferien» und die meisten sind ausser zu Zwecken von Familienbesuchen etc. überhaupt nicht im Land herumgekommen. Wir hatten in Antsirabe eine tolle Unterkunft mit viel Platz zum Spielen draussen und konnten von dort aus die Stadt und die Umgebung erkunden. Wir sind besonders dankbar, dass alles gut gegangen ist und wir trotz langer Fahrtzeit im Bus ohne Gurten und gefährlichen anderen Verkehrsteilnehmern nichts passiert ist. Die besten Eindrücke erhaltet ihr durch die Fotos.

Natürlich nutzten wir die Zeit auch, um mit der Direktorin des Waisenheims und der Schule, Madame Sarah (wie sie überall genannt wird), weitere Schritte zu besprechen. Sicher ist, dass wir mit unserem Verein weiterhin für die Grundbedürfnisse des Waisenheims sorgen (in erster Linie Nahrungsmittel) sowie einen Beitrag zu persönlichen und auch unvorhersehbaren Bedürfnisse der Waisenkinder leisten werden (Arztbesuche, Brillen, Kleider, Schulmaterialien etc.) An den Gebäuden selber gibt es natürlich auch Verbesserungsbedarf. Diese Dinge würden wir aber bei einem nächsten Aufenthalt vor Ort in Angriff nehmen. Wir stellten fest, dass eine dringende grössere Investition vor allem in der Sicherheit nötig ist. An einigen Stellen des Grundstückes, auf welchem die Schule und das Waisenheim steht, besteht bereits eine Mauer, an anderen Stellen gar nichts. Der Holzzaun auf einer Seite des Waisenheims wurde bei den letzten starken Regenfällen unterspült und fiel um und muss in diesem Zustand ganz ersetzt werden. An einer anderen Stelle beim Gemüsegarten wird wegen fehlendem Zaun/Mauer vorzu das (fast) erntereife Gemüse geklaut, so dass die Lust an der Selbstversorgung geschwunden ist… Deshalb planen wir, einerseits beim Gemüsegarten eine Art Gitterzaun zu erstellen sowie das ganze Grundstück von der vorderen Seite mit einer Mauer zu versehen, so dass es schlussendlich rundherum Abgrenzungen gibt. Gerade auf der Seite des Waisenheims erscheint uns dies besonders wichtig, da es in der Umgebung auch immer wieder zu Vergewaltigungen kommt. Für diese grosse Investition sind wir dankbar um zusätzliche Spenden. Die Mauer wird insgesamt mehr als 60 Meter lang sein und wird insgesamt maximal 2000 CHF kosten.

Unter der Rubrik «Waisenheim» findet ihr ab sofort aktuelle Fotos aller Waisenkinder.
Hier ein paar Eindrücke von unserem Aufenthalt.


April 2018

Wie kocht ihr eurer Mittagessen?
So wird im Waiseheim gekocht und dies stellt bereits eine massive Verbesserung zu vor ein paar Wochen dar...
Im April konnten wir fürs Waisenheim Energiesparkocher von der in Madagaskar tätigen Organisation ADES
(www.adesolaire.org) kaufen (siehe Bild). Dadurch ist der Ver-brauch an Holz und Holzkohle schlagartig enorm zurückgegangen. Nach Angaben von ADES verringert sich mit diesen Kochern der Verbrauch um bis zu 65%.

Dieser Schritt stellt zwar umwelttechnisch und gesundheitlich bereits eine Verbesserung dar, doch hoffen wir (sobald wieder leiferbar) auch noch Solarkocher von ADES kaufen zu können, um die Verwendung von Holzkohle und den dadurch entstehenden schädlichen Emissionen für die Kinder weiter zu verringern.

März 2018 – Vereinsgründung

Am 26. März 2018 war es endlich soweit und wir gründeten mit insgesamt fünf
Gründungsmitgliedern den Verein ÉCOLE DE DEMAIN MADAGASKAR-SCHWEIZ.
Wir freuen uns sehr darüber und hoffen, durch diesen Schritt zur Sicherung der
langfristigen Unterstützung des Waisenheims und der Schule beitragen zu können.
(zu den Statuten) Nun laden wir DICH herzlich ein, unserem Verein beizutreten
und somit gemeinsam mit uns dazu beizutragen, dass Kinder in Madagaskar ein Zuhause haben und zur Schule gehen können. Du hast zwei Möglichkeiten:

- Lemur-Mitgliedschaft für CHF 40 pro Jahr.
- Baobab-Mitgliedschaft für CHF 120 pro Jahr.

Vereinsmitglied wirst du automatisch durch Einzahlung einer der beiden Mitgliedschaftsbeiträge auf unser Vereinskonto.
Die Gründungsmitglieder:
Janine Stäheli, Clemens Scherrer, Valentin Scherrer, Elisabeth Buff, Marco Buff

Vereinskonto:
Verein École de Demain Madagaskar-Schweiz
c/o Elisabeth & Marco Buff-Scherrer, Obergasse 4, 9220 Bischofszell
IBAN: CH37 0078 4014 6559 5200 3
Thurgauer Kantonalbank

Weihnachten 2017

Auch dieses Jahr konnten wir es dank der Spenden wieder ermöglichen, dass für alle Waisenkinder Geschenke gekauft werden und sie ein schönes Weihnachtsessen haben konnten. Diese Dinge bedeuten für die Kinder sehr viel, denn normalerweise haben sie ja (wenn überhaupt) gerade mal das Nötigste zum Leben. Eine eigene Puppe oder ein schönes Kleid ist deshalb etwas Spezielles!

Herzlichen Dank an dieser Stelle für all eure Unterstützung in diesem Jahr, die es uns ermöglicht, das Waisenheim (und teilweise auch die Schule) konstant zu unterstützen und auch bei Notfällen eingreifen zu können.

Wir wünschen euch einen guten Start ins Neue Jahr und richten euch auch ein herzliches Dankeschön und liebe Grüsse aus Madagaskar aus!

Bilder
Dezember 2017

Überschwemmung

Dass es in Madagaskar immer mal wieder sehr stark regnet und dass man dann nicht gleich gut geschützt ist wie wir hier, haben wir während unserer Zeit dort selber erlebt. Oft wäre es jedoch möglich durch bereits einfache bauliche Massnahmen wenigstens zu verhindern, dass immer die ganzen Räume unter Wasser stehen. Im Dezember geschah dies wieder einmal und es gab natürlich nicht nur einiges an Schaden, sondern auch an Aufräumarbeiten. Wer möchte mit einer Spende dazu beitragen, dass z.B. höhere Schwellen eingebaut werden können und einzelne Türen ersetzt werden können, damit uns in Zukunft keine solchen Bilder mehr erreichen? Wir – und die Kinder des Waisenheims und der Schule EDD – sind für jede Spende von Herzen dankbar! Gerne möchten wir auch daran erinnern, dass bei uns Gewürze (z.B. wilder Pfeffer, gemischter Pfeffer, Curry, Paprika, Vanilleschoten, etc.) zur Unterstützung der EDD gekauft werden können. Wir stellen auch gerne Geschenksets zusammen. (Unten einige Bilder von der Überschwemmung sowie vom Mittagstisch, wo jeweils etwa 60 Kinder verköstigt werden. Gegessen wird aus Platzmangel gleich auch im Schulzimmer.)

Bilder
Februar 2017

Seit kurzem hat sich der Mittagstisch im Waisenhaus um 18 Kinder vergrössert...! Diese Kinder sind ebenfalls Waisen, besuchen hier aber nur die Schule. So wird mittags nun insgesamt für etwa 40 Personen gekocht. Aus Platzgründen wird deshalb in einem der Schulzimmer gegessen.

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Januar 2017

Auch dieses Jahr veranstaltete die Schule eine Weihnachtsfeier, für die jede Klasse etwas vorbereitet hatte, um den Mitschülern und Angehörigen eine abwechslungsreiche Vorführung präsentieren zu können. Im Anschluss daran waren alle zum Essen auf dem Schulhausplatz eingeladen.

Bilder
Januar 2017

Weihnachten / Neujahr 2016/17 Da die meisten Waisenkinder über Weihnachten zu Verwandten oder Bekannten gehen, fand das Fest im Waisenheim erst nach Weihnachten statt. Auch dieses Jahr gab es dank Spenden wieder für jede/n nützliche Dinge, sowie auch das eine oder andere, das einfach Freude macht! :-)

Bilder
März 2016

Die Schülerzahlen sind weiter gestiegen und es konnten dank den Spenden weitere Schulbänke hergestellt werden. Diese werden nun in den Gängen vor den Schulzimmern und in einem bisher für andere Zwecke genutzten Zimmer aufgestellt. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen konnten die meisten Mehrstufen-Klassen in einzelne Klassen aufgeteilt werden. Dies erhöht die Attraktivität der Schule, da die Madagassen dem Mehrklassen-System skeptisch gegenüberstehen. Den Waisenkindern geht es nach einigen Grippenfällen wieder gut. Zwei Mädchen konnte eine Brille gekauft werden, womit auch das Problem der unerklärlichen Kopfschmerzen gelöst wurde…

Bilder
Januar 2016

Die letzten Monate in der École de Demain waren ziemlich turbulent: Dringend notwendige Renovationsarbeiten standen an, neue Schulbänke mussten für die wachsende Schülerschar produziert werden, mehrere Waisenkinder waren krank oder hatten Unfälle, … All diese Dinge konnten mit dem normalen Budget unmöglich bewältigt werden, weshalb wir den Spendenbetrag während mehreren Monaten erhöhten. Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, reicht unsere monatliche Unterstützung vor allem für die Grundbedürfnisse der Waisenkinder. Sobald jedoch Unvorhergesehenes passiert oder einmalige Investitionen anfallen, gibt es Probleme. Die Schule läuft beispielsweise grundsätzlich unabhängig von unseren Spenden, doch helfen unsere Spenden, Notfälle in der Schule auszugleichen, sowie auch umgekehrt.
Schliesslich stand natürlich auch noch Weihnachten vor der Tür und es war uns wichtig, dass alle Waisenkinder Geschenke erhalten. Einerseits Dinge, die sie dringend benötigen, aber auch Dinge, die ihnen einfach Freude machen sollen wie z.B. Spielzeug. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, reichte es schlussendlich für Geschenke für alle. =)
Wir möchten uns an dieser Stelle von Herzen bei allen bedanken, welche das Waisenheim im letzten Jahr unterstützt haben, sei es durch eine Spende oder durch den Kauf der Madagaskar-Fairtrade-Produkten! Da ein Waisenheim/Schule wie diese, welche vor allem den armen Kindern aus dem Dorf den Schulbesuch ermöglichen möchte, nie völlig selbsttragend sein kann, ist es unser Ziel, eine langfristige Unterstützung gewährleisten zu können. Dafür sind wir weiterhin auf euch angewiesen. Falls ihr genauere Informationen möchtet, stehen wir euch gerne zur Verfügung. Danke bereits im Voraus für euer Mittragen. Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr 2016.

Bilder
August 2015 - Besuch in Madagaskar

Im Juli hatten wir die Möglichkeit von Südafrika aus für fünf Tage nach Madagaskar zu reisen, um die École de Demain zu besuchen. Es war für uns sehr speziell, nach zweieinhalb Jahren - und diesmal mit unserer kleinen Tochter - wieder im Dorf Ambodivanjo zurück zu sein. Wir wurden mit viel Freude empfangen und fast alles schien noch gleich zu sein wie bei unserer Abreise. Wir schliefen wieder im selben Zimmer, hatten wieder Rückenweh von den Holzbrettern, duschten wieder mit einem Eimer, assen viiiiel Reis, … wenigstens blieb uns bei diesem kurzen Aufenthalt das Handwaschen der Kleider erspart! ;-)
Wir genossen es sehr, in diesen Tagen viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Dies taten wir vor allem spielend; das mitgebrachte Memory und das Uno waren der Renner. Dabei spielt auch die Kommunikationsbarriere keine Rolle. Die Kinder sprechen nämlich leider nur schlecht Französisch und wir noch schlechter Malagasy. Trotzdem hatten wir viel Spass und das Wichtigste war, dass die Kinder durch unseren Besuch merkten, dass sie so wertvoll sind, dass wir extra für sie von weit hergereist sind. Und natürlich freuten sie sich auch über die mitgebrachten Geschenke (vor allem Kleider, Decken, Hygieneartikel, französische Kinderbücher, Schulutensilien und natürlich Schoggi ;-)). Die meisten Waisenkinder kannten wir noch, doch es sind auch neue dazu gekommen und zwei (einer aufgrund seines Alters, eine andere auf Wunsch der Verwandten) ausgetreten. Das jüngste Waisenkind ist nun erst vier Jahre alt. Seine zwei älteren Geschwister sind aber ebenfalls dort. In der Bildergalerie in der Rubrik "Waisenheim" stellen wir euch alle Kinder mit Namen vor.
Wir nutzten den Aufenthalt auch dazu, um uns ein aktuelles Bild von der Schule und dem Waisenheim zu machen und mit der Direktorin das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Gebäude sind noch im gleichen Zustand bzw. es wurden in der Zwischenzeit nur kleine Reparaturen vorgenommen (v.a. bedingt durch die starken Regenfälle, bei denen jeweils das Wasser in die Schulzimmer strömt). Durch starke Unwetter wurden ausserdem kürzlich in einem der Schulgebäude die Fenster stark beschädigt. Für die dringend notwendige Reparatur haben wir eine zusätzliche Spende überlassen. Die Schule und das Waisenheim werden finanziell unabhängig geführt, trotzdem kam es bereits vor, dass Finanzen der Schule für das Waisenheim genutzt werden mussten. Wenn es nicht mal mehr für die Grundnahrungsmittel reicht, bleibt keine andere Möglichkeit… Durch diese "Notfälle" war die Schule wiederum finanziell sehr instabil und es musste besonders beim Unterrichtsmaterial und auch bei den Lehrerlöhnen (die sehr tief sind) zusätzlich gespart werden. Momentan unterstützen wir das Waisenheim mit einem festen Betrag von Fr. 200.- pro Monat, was für die Nahrungsmittel für ca. 15 Kinder und Betreuerinnen ausreicht. Dadurch gewann das Waisenheim sowie auch die Schule mehr finanzielle Stabilität. Nach den Besprechungen mit der Schuldirektorin haben wir beschlossen, den monatlichen Betrag vorläufig nicht zu erhöhen, jedoch - wie bereits in der Vergangenheit - in Notsituationen unter die Arme zu greifen. Finanzielle Not entsteht z.B. durch die Krankheit eines Kindes, Schäden an den Gebäuden durch Unwetter, Verteuerung der Nahrungsmittel durch die instabile politische Situation etc. Ausserdem haben wir der Schuldirektorin vorgeschlagen, für einen Gasherd aufzukommen. Gekocht wird immer noch mit Holzkohle, was dazu führt, dass die gesamte kleine Küche schwarz vor Russ ist und die Kinder beim Kochen in einer Rauchwolke stehen und die verschmutzte Luft einatmen, da diese nirgends richtig entweichen kann. Vor Gas haben sie jedoch grossen Respekt, obwohl es Vieles vereinfachen würde und insgesamt wahrscheinlich auch nicht teurer wäre.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Besuch mit viel Freude und lustigem Zusammensein. In der Galerie links findet ihr einige Impressionen.
Zum Schluss möchten wir aus Gründen der Transparenz noch anmerken, aus welchen Quellen der monatliche Unterstützungsbeitrag von Fr. 200.- stammt. Einerseits erhalten wir vom Kiwanis-Club Wil pro Monat 100.- für die Ecole de Demain, womit die Hälfte des Betrags bereits gedeckt ist. Dafür sind wir sehr dankbar, da es uns wichtig ist, die Hilfe längerfristig gewährleisten zu können. Dieser Betrag nimmt uns einen grossen Teil des Drucks für die Beschaffung finanzieller Mittel. An dieser Stelle möchten wir uns deshalb ganz herzlich beim Kiwanis-Club Wil für die langfristige Unterstützung bedanken! Die andere Hälfte des Betrags können wir momentan durch eine einmalige grössere Spende sowie den Verkauf madagassischer Fair-Trade-Produkte decken. Die einmaligen Spenden waren bisher (mit Ausnahme der letzten) unser privater Beitrag. Momentan ist der Erlös durch den Verkauf der Fair-Trade-Produkte leider noch sehr klein. Wir würden uns deshalb sehr über mehr Bestellungen im Webshop oder bei uns direkt freuen! Sehr zu empfehlen sind besonders die Gewürze, allen voran der wilde Pfeffer, der jedem Essen einen einzigartigen Geschmack verleiht!

Bilder

Januar 2015 - Zyklon Chedza

Wie so oft in dieser Jahreszeit wurde Madagaskar im Januar von einem Zyklon heimgesucht. Es kam zu verheerenden Überschwemmungen, ganze Ernten wurden vernichtet, tausende Menschen wurden obdachlos. In der Schule kam es glücklicherweise zu keinen grossen Verwüstungen. Es kommt in Madagaskar regelmässig vor, dass ein Zyklon grosse Schäden anrichtet und ganze Landstriche überschwemmt. Oft gibt es auch Tote, meist durch herabfallende Gegenstände oder durch Ertrinken in den Fluten. Im Nachgang der Wirbelstürme besteht immer die Gefahr von Seuchen und Infektionen, vor allem in den armen Gebieten ohne ausreichende sanitäre Anlagen und Kanalisation. So brach im November 2014 in Madagaskar wieder die Pest aus.

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Januar 2015 - Neujahr

Die Weihnachts- und Neujahrstage verbrachten die meisten Waisenkinder bei Verwandten. Dank den erhaltenen Spenden konnten wir der Direktorin einen Extra-Betrag überweisen und so erwartete die Waisenkinder bei ihrer Rückkehr in die École de Demain im Januar eine Überraschung. Sie durften sich noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk wünschen. Da die Wünsche bei allen ähnlich ausfielen, erhielten sie alle Unterwäsche, Deos, Sandalen, Taschenlampen (um auch bei den häufigen Stromausfällen etwas Licht zu haben), Regenschirme und ein Spielzeug. Die Freude war riesig.

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Oktober 2014 - Verstopfung der Abwasserleitungen

Am 6. Oktober hat das neue Schuljahr begonnen. Die Schülerzahl ist von ca. 100 dieses Jahr auf 124 Schüler angestiegen. Dies hat dazu geführt, dass die Abwasserleitungen verstopft wurden. Mittlerweile konnte das Problem gelöst werden.

Oktober - Trockenheit und Krankheiten

Momentan wird sehnsüchtig auf den Regen gewartet. Alles ist ausgetrocknet. Die drei Kinder der Schuldirektorin hatten alle die Grippe und Angela, eines der Waisenkinder, war ebenfalls krank.

Juni 2014 - Gemüsegarten

Im Mai wurde neben dem Schulgebäude ein Gemüsegarten angelegt, damit sich das Waisenheim zu einem Teil selbst versorgen kann. Ausserdem lernen die Waisenkinder so auch, wie man etwas anbaut und pflegt.

Januar 2014 - Essen verteilen

Wenn es die Mittel erlauben wird hie und da für möglichst viele Leute gekocht, so dass die Eltern der Schüler und andere Dorfbewohner zu einem Essen eingeladen werden können.

Grundnahrungsmittel Waisenheim

Das sind die Lebensmittel, die pro Monat etwa für die 12 Waisenkinder und Betreuerinnen gebraucht werden: 2 Säcke Reis, 10kg Soja, 10 Liter Öl, 20 kg Fleisch, 10 kg getrocknete Früchte, 30 kg Früchte. Ausserdem werden zum Kochen etwa 3 Säcke Holzkohle benötigt.